Christine Kaufmann
Curriculum vitae
Im Alter von sieben Jahren stand Christine Kaufmann zum ersten Mal auf der Bühne und mit acht Jahren eroberte sie als Rosen-Reslie die Herzen eines Millionenpublikums. Heute gilt sie als "schönste Großmutter" Deutschlands, ist erfolgreiche Autorin und Unternehmerin.

Kurz nach ihren Erfolgen als Kinderstar in Deutschland Mitte der fünfziger Jahre betrat Christine Kaufmann als 13-Jährige internationale Filmpodien: In Produktionen wie Die letzten Tage von Pompeji (1959) an der Seite von Regisseuren wie Mario Bonnard und Sergio Leone schrieb der junge Star Filmgeschichte. Ihr internationaler Durchbruch gelang mit Gottfried Reinhardts Film Stadt ohne Mitleid (1961) mit Kirk Douglas in der Hauptrolle. Für ihre Rolle in diesem Film erhielt sie einen Golden Globe als "most promising newcomer female". Bei den Dreharbeiten zu Taras Bulba lernte Christine Kaufmann einen der Traumprinzen Hollywoods kennen (Tony Curtis), heiratet ihn und erlebte die amerikanische Filmmetropole in einer ihrer aufregendsten Epochen.
1968 kehrte Christine Kaufmann nach Deutschland zurück und setzte ihre Erfolgsstory mit einer Rolle in dem Streifen Wie ein Blitz von Rolf von Sydow fort. Sie zeigte sich dem expressiven Theater unter der Regie von Werner Schroeter, Jéróme Savary und Peter Zadek verbunden. Mit neuen schauspielerischen Formaten machte sie 1981 in der Rolle der Edith Harms-Schiele (Der Ehefrau des Malers Schiele) in Egon Schiele - Exzesse von Herbert Vesely und in Filmen von Rainer Werner Fassbinder auf sich aufmerksam. Sie erntete als urkomische Sekretärin in Helmut Dietls Monaco Franze Publikums- und Kritikerlob und verkörpert Hauptrollen in einer Patricia Highsmith Leinwandadaption sowie in einem Film von Peter Fleischmann.
Ihr Bühnendebüt gab sie 1972 am Hamburger Schauspielhaus in Werner Schroeters Emilia Galotti. Danach spielte sie die Salome in Bochum unter der Intendanz von Peter Zadek und unter der Regie von Klaus Maria Brandauer 1977 die Tochter von Walther Reyer in Franz Grillparzers Jüdin von Toledo auf den Burgfestspielen in Forchtenstein im Burgenland. Ende 2001 feierte sie am Wiener Burgtheater in Christopher Marlowes Inszenierung Der Jude von Malta unter Peter Zadek in einer Doppelrolle als Äbtissin und Hure große Erfolge.
Christine Kaufmann ist am 11. Januar 1945 in Gröbming in der Steiermark geboren und in München aufgewachsen. Sie lebt und arbeitet in München. Ihr neuestes Buch Verführung zur Lebenslust, erschienen im Kösel Verlag, war mehrere Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste.



